Wir helfen


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Wir helfen in La Serena / Coquimbo und in Santiago de Chile

Vom erarbeiteten Geld und von Ihren Spenden kaufen wir Material zur Sanierung, Spielgeräte für die Häuser, bezahlen Stromrechnungen oder besorgen Einrichtungsgegenstände. Wir arbeiten in der Kinderbetreuung und renovieren Heime und Schulen. Nach dem Tsunami im Jahr 2015 haben wir in Coquimbo an einem Tag über 100 warme Mahlzeiten für die Einsatzkräfte vor Ort zubereitet, die die Trümmer beseitigen und den zerstörten Hafen wieder aufbauen.

 

Vom Chileprojekt des CGJ unterstützte Einrichtungen in La Serena / Coquimbo:

Escuela de Huachalalume de Coquimbo
… ist eine kleine Schule in dem Dorf Huachalalume der Kommune Coquimbo. Hier lernen derzeit 42 Kinder, die in überwiegend armen Verhältnissen leben. Die Schule zeichnet sich durch Lehrpläne aus, in denen traditionelle Lebensweisen und Sprachen der Mapuche- und Diaguita unterrichtet werden. In diesem Projekt arbeiten wir seit 2014 und haben bereits eine Botonmauer mit Symbolen der genannten Kulturen verschönert, Regale für die Bibliothek und das Lehrerzimmer gebaut, Türen erneuert, Zäune gestrichen und andere Arbeiten ausgeführt.

El Hogar Redes
… ist ein Kinder- und Waisenheim in La Serena (seit dem Erdbeben 2015 in Coquimbo), dass 44 Kindern bis zu 6 Jahren ein zu Hause gibt. Zur Einrichtung der Franziskanerinnen gehört auch eine Säuglingsstation, die Waisen oder Neugeborenen, die aus Sicherheitsgründen nicht im Elternhaus verbleiben können, eine Versorgung ermöglicht. Hier haben Schüler des Chile-Projektes 2012 bereits die Zimmer der kleinen Mädchen renoviert und wie gewünscht in rosa Märchenwelten verwandelt. Durch den Tsunami 2015 wurde der Standort in La Serena aufgegeben und nach Coquimbo in die Sicherheitszone verlegt. Unmittelbar nach der Katastrophe, die alle Kinder und Mitarbeiter glücklicherweise überlebt haben, kauften wir von Spendengeldern dringend benötigte Hilfsgüter u.a. 1500 Einheiten Säuglingsnahrung.

Altenheim Las Rosas
… ist ein Heim für Alzheimer- und Alters-Demenz-Patienten in La Serena. In diesem Projekt haben wir im Jahr 2015 erstmals gearbeitet und drei Wände mit Motiven bemalt, welche sich die Betreuten gewünscht haben. Insbesondere die Quarantäne Station ist dadurch wesentlich schöner und für die Patienten etwas angenehmer geworden.

El Hogar André Jarlan
… ist ein kleines Kinderheim in Coquimbo für geistig behinderte Kinder, die einen besonders schweren Stand in der chilenischen Gesellschaft haben. Ihre Familien können die Versorgung nicht leisten oder lehnen diese ab. Im Hogar André Jarlan versuchen die wenigen Betreuer und ehrenamtliche Helfer ein liebevolles Zuhause zu ermöglichen. Es fehlt jedoch oft materiell am Notwendigsten. Im Juli 2017 kauften wir bereits warme Bettdecken, da die Kinder in den nicht isolierten Räumen in den kalten Winternächten froren und dadurch häufig erkrankten.

 

In Santiago:

El comedor
… ist eine Armenküche für Kinder und Jugendliche, die von Müttern der Schülerinnen unserer Partnerschule Santa Úrsula in Santiago, im Stadtteil Maipú betrieben wird. Die Mütter kaufen ein, kochen und teilen das Essen aus. Ungefähr 70 Kinder aus der Schulumgebung erhalten im Comedor die Möglichkeit auf eine warme Mahlzeit. Diese Armenküche finanziert sich durch Spendengelder.

El umbral
… ist eine von der Kommune Maipú geförderte und auf Spendengelder angewiesene Einrichtung, in der sich Kinder und Jugendliche aus dem Stadtteil Maipú nach der Schule aufhalten können. Die Mitarbeiter/-innen bieten Kurse an, wie z.B. Malen, Gitarre spielen, Lesen, Betreuung von Hausaufgaben sowie Fußball- und Tischtennisspielen. Die Kinder leben in prekären Familiensituationen und haben mit dem El Umbral einen Zufluchtsort und die Chance auf eine fördernde Umgebung. Zudem übernehmen die Mitarbeiten Hausbesuche zur Familienberatung und unterstützen die Familien beim Bewältigen des Alltags.

Aldea mis amigos
… ist ein Waisenhaus in der Kommune Peñalolén. In diesem leben ca. 120 Jungen im Alter von 2 bis 18 Jahren und ca. 30 Mädchen in verschiedenen kleineren Wohneinheiten. Sie werden dort aufgenommen, weil ihre Eltern nicht in der Lage sind, sich um sie zu kümmern oder sie nicht auffindbar sind.