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Dienstag, 16.10.2018

Heute sind einige von uns zum letzten mal in den Comedor gegangen, da in Chile dieser Tag frei ist (Tag der Lehrer). Meine Gastfamilie hat jedoch etwas anderes geplant. Um sieben klingelt mein Wecker, eine halbe Stunde später geht es ohne Frühstück mit meiner Gastschwester Paula und ihrer Mutter mit der Metro zum Busbahnhof in Santiago. Nach einem Frühstück bestehend aus einem belegten Brötchen und dem (bei Chilenen total beliebten) sehr süßen Saft steigen Paula und ich in einen Bus nach San Felipe. In den zwei Stunden Fahrt haben wir immerhin Zeit den verlorenen Schlaf nachzuholen. In San Felipe, einer kleinen Stadt umgeben von Bergen, werden wir von Paulas Großeltern abgeholt und es geht sofort mit dem Auto zu einem kleinen Hügel am Rand der Stadt. Von dort hat man einen guten Ausblick auf San Felipe und die umliegenden Berge. Bei einem Trip ins Stadtzentrum darf natürlich auch ein Eis nicht fehlen, welches ich allerdings nicht selbst bezahlen darf. Darauf legt meine Gastfamilie sehr viel Wert, als Gast habe ich anscheinend einen hohen Stellwert und soll es so angenehm wie nur möglich haben. Das ist einerseits wirklich sehr freundlich, kann andererseits auch ab und zu zu Meinungsverschiedenheiten führen. Auf dem Weg zum Haus von Paulas Großeltern wird spontan eine Freundin der beiden an der Bushaltestelle eingesammelt und vor ihrer Haustür abgesetzt. Überhaupt sind viele Chilenen sehr spontan, vor allem wenn es um die Tagesplanung geht. Das kann teilweise etwas stressig werden, doch wenn man versucht, etwas zu entspannen, dann wird die Reise dadurch nur noch interessanter.

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